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Philip Jüttner zu Gast beim Karateverein Friedberg


Bundeskader Athlet Philip Jüttner als Gast-Trainer im Karateverein Friedberg

Der Karateverein Friedberg bietet seit vielen Jahren, an 4 Tagen in der Woche, für rund 160 Kinder und Erwachsene, Training an. Zum Rei auf der Matte am Freitagabend sind alle schon recht müde. Doch vielen Vereinsmitgliedern ist das Training auf dem Heimweg von der Arbeit noch ein Schlenkerle wert. Nichts Besonderes also. Aber gut.

Gerhard Staab, 1. Vorsitzender des Friedberger Karatevereins möchte für seine breitensportorientierten Mitglieder ein Highlight. Auf der Suche findet er Philip Jüttner. Als Shotokan World Cup Sieger und Deutscher Meister Kata Team ist er ein ideales Vorbild für die Jugend und wird das Training am 22.02.2019 aufpimpen. "Ich will nur den Philip ohne Kuchen, Senftüten und Servietten!" Ein Training ohne Lehrgangscharakter so ist die Vorstellung.

Es ist soweit. Im Trainingssaal schwingt Sanchin. Philip kommt gerade aus Frankfurt und hat noch Spuren seines eigenen Trainings auf dem Gi. Mit der Hand bedeckt er den Bundesadler auf seiner Brust: "Karate mit Herz", lautet seine erste Botschaft. Alle Kinder sitzen in der Hocke, ganz nah bei Philip, mancher Mund steht offen, sie lauschen den Erfahrungen die er mitgebracht hat. Abschließend zeigt sein Zeigfinger noch Richtung Stirn. "Karate mit Verstand", wir stehen auf und probieren es zusammen.

Wer ist schneller? Wer ist stärker? Wer kann das auch? Die Kinder sind eigentlich schon im Training aber merken sie es auch? Den Aufwärmübungen folgt ein dynamischer Sprung in die Weite. Er endet in einer sanften, lautlosen Landung. Punktgenau ist der Uraken im Kosa Dachi. Kenner wissen Bescheid: Es geht um die Heian Yondan.

Am Rande versammeln sich schon Karatekas für das Erwachsenentraining. Es sind Mitglieder aus Friedberg und den Nachbarvereinen Rosbach und Butzbach. Die Trainer hatten dort vorher Werbung für ein Highlight gemacht. Anders wie bei den Kindern leitet der junge Polizist aus der Sportfördergruppe sein Training mit langsamen, kraftvollen Bewegungen für Rücken und Hüfte ein. Die Erwachsenen befinden sich bereits im Training und merken das. "Einen guten Karateka erkennt man an seinem Rücken" lautet seine erste Botschaft. Er zitiert damit seinen Trainer Efthimios Karamitsos. Einmal vor Jahren hatte ihm Efthimios diese Worte mit auf seinen Do gegeben.

Es geht weiter mit Mae Geri. Ein gut arbeitendes Sprunggelenk zusammen mit Kontrolle in der Hüfte, das waren also die Ziele der statischen Einleitung. Dem neu überabeiteten Tritt folgen ein Uraken im Kosa Dachi, Uchi Uke, ein Ren Zuki. Spätestens jetzt haben Kenner erkannt: In einer motivierenden, offenen Art manövriert Philip durch die Kanku Sho und räumt gleichzeitig Vorurteile aus dem Weg: Leistungsträger sind introvertiert.

Denken wir uns einen Evaluationsbogen und setzen unsere Kreuzchen: Einstimmig begeistert - ja. Etwas Besonderes also und gut - ja. Kuchen, Servietten und Senftüten, wurden diese vermisst? -nein.





Hessischer Fachverband für Karate e.V.
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