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Sanyuro Cup 2019




Sanyuro - ein Kunstwort entlehnt aus Samurai Filmen der 50er Jahre in denen ein Meister der
Schwertkunst seine todbringende Klinge nur zückte um sich und seine Lieben zu schützen. Eine
passende Überleitung zum Karate. Auch hier sollen die Waffen - in diesem Fall die körpereigenen
Hände und Füße - nur im Notfall entschlossen zum Einsatz kommen. Doch im besten Fall ist bereits
das Training die beste Prävention, denn unter der Übung verändert sich das Erscheinungs- und
Charakterbild. Der Gang aufrechter, der Blick selbstbewusster, das ganze Leben fokussiert und das
Wissen um seinen Karatelebenslauf stützt den Karateka wo immer her ist. Es ist etwas, das ihm
niemand nehmen kann, Bewegungen sind in Fleisch und Blut übergegangen und die Prinzipien des
Kampfes sind nach Jahren Teil seiner DNS. Der sportliche Vergleich ist ein Nebenpfad des Weges, den
der Karateka geht. Kein Muss, aber doch ein kleiner Abstecher, der einen schönen Ausblick bietet.
Der Waffenlose Kampf (Kumite) und der Formenlauf (Kata) sind zwei Wettkampfdisziplinen wobei im
erstgenannten ein physischer Gegner durch Treffer Punkte sammelt um den Kampf zu gewinnen und
im zweiten durch einen starken, konzentrierten und ästhetischen Ablauf die Kampfrichter für sich
gewonnen werden müssen. Der Ablauf ist hierbei teilweise seit hundert, teilweise noch länger
vorgeschrieben und unveränderlich. Jeder Karateka weiß also, was mit klangvollen Namen wie
"Heian Nidan", Kanku Dai" oder "Gojushiho Sho" gemeint ist.




Um diese festgelegten Abfolgen von
Block- und Angriffstechniken mit den dazugehörigen Ständen, Schritten und Wendungen ging es am
Samstag, 02.11.2019 zweitmalig durchgeführten "Sanyuro Cup". Ein Turnier bei dem die
Wertschätzung der Sportler und Trainer im Mittelpunkt steht. Jungen Karateka und
Turniereinsteigern bietet der Cup eine niedrige Schwelle um auf die Wettkampffläche (Tatami) zu
steigen und ihre Leistung aus dem Training dem Publikum zu präsentieren. Bewertet werden sie
hierbei von Laienkampfrichtern, die selbst Trainer oder Trainierende sind und somit selbst erkennen,
worauf man bei der Beurteilung achtet. Die Sporthalle der Albert-Einstein-Schule wurde
freundlicherweise vom Sport- und Kulterdezernat der Stadt Maintal für den Tag zur Verfügung
gestellt. Die Vertreterin Frau Spiegelhalter war so nett, bei der Eröffnung die 210 Sportler aus den
unterschiedlichsten Regionen in Maintal willkommen zu heißen und einen erfolgreichen Wettkampf
zu wünschen. Nach spannenden Vorführungen von der Gruppe der unter 8 bis hin zu +50 jährigen
endete das Turnier gegen 17:30 Uhr nach der Übergabe von 29 Pokalen an die Siegerinnen und
Sieger des Cups. Das Konzept scheint aufzugehen. Feedback gab es in großer Menge von
Teilnehmern und Trainern und es war durchweg positiv. Somit steht einer Neuauflage nichts im Weg.
Der ausrichtende Verein Ken Shin Kai Maintal, vertreten durch Andreas Günther mit der
Unterstützung durch Peter Merz und Thorsten Steiner sowie die die Wettkampfleitung unter Nadine
Schäfer und Paul Baum haben praktisch mit der Vorbereitung schon begonnen.






Text/Bilder: Thorsten Steiner


Hessischer Fachverband für Karate e.V.
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