Wetteraukreis

Karate Verein Friedberg

Bundeskader Athlet Philip Jüttner als Gast-Trainer im Karateverein Friedberg

Mitteilung vom 18.3.2019


Der Karateverein Friedberg bietet seit vielen Jahren, an 4 Tagen in der Woche, für rund 160 Kinder und Erwachsene, Training an. Zum Rei auf der Matte am Freitagabend sind alle schon recht müde. Doch vielen Vereinsmitgliedern ist das Training auf dem Heimweg von der Arbeit noch ein Schlenkerle wert. Nichts Besonderes also. Aber gut.

Gerhard Staab, 1. Vorsitzender des Friedberger Karatevereins möchte für seine breitensportorientierten Mitglieder ein Highlight. Auf der Suche findet er Philip Jüttner. Als Shotokan World Cup Sieger und Deutscher Meister Kata Team ist er ein ideales Vorbild für die Jugend und wird das Training am 22.02.2019 aufpimpen. "Ich will nur den Philip ohne Kuchen, Senftüten und Servietten!" Ein Training ohne Lehrgangscharakter so ist die Vorstellung.

Es ist soweit. Im Trainingssaal schwingt Sanchin. Philip kommt gerade aus Frankfurt und hat noch Spuren seines eigenen Trainings auf dem Gi. Mit der Hand bedeckt er den Bundesadler auf seiner Brust: "Karate mit Herz", lautet seine erste Botschaft. Alle Kinder sitzen in der Hocke, ganz nah bei Philip, mancher Mund steht offen, sie lauschen den Erfahrungen die er mitgebracht hat. Anschließend zeigt sein Zeigfinger noch Richtung Stirn. "Karate mit Verstand", wir stehen auf und probieren es zusammen.

Wer ist schneller? Wer ist stärker? Wer kann das auch? Die Kinder sind eigentlich schon im Training, aber merken sie es auch? Den Aufwärmübungen folgt ein dynamischer Sprung in die Weite. Er endet in einer sanften, lautlosen Landung. Punktgenau ist der Uraken im Kosa Dachi. Kenner wissen Bescheid: Es geht um die Heian Yondan.

Am Rande versammeln sich schon Karateka für das Erwachsenentraining. Es sind Mitglieder aus Friedberg und den Nachbarvereinen Rosbach und Butzbach. Die Trainer hatten dort vorher Werbung für das Highlight gemacht. Anders wie bei den Kindern leitet der junge Polizist aus der Sportfördergruppe sein Training mit langsamen, kraftvollen Bewegungen für Rücken und Hüfte ein. Die Erwachsenen befinden sich bereits im Training und merken das.
"Einen guten Karateka erkennt man an seinem Rücken" lautet seine erste Botschaft. Er zitiert damit seinen Trainer Eftimios Karamitsos. Einmal vor Jahren hatte ihm Eftimios diese Worte mit auf seinen Do gegeben.

Es geht weiter mit Mae Geri. Ein gut arbeitendes Sprunggelenk zusammen mit Kontrolle in der Hüfte, das waren also die Ziele der statischen Einleitung. Dem neu überabeiteten Tritt folgen ein Uraken im Kosa Dachi, Uchi Uke, ein Ren Zuki. Spätestens jetzt haben Kenner erkannt: In einer motivierenden, offenen Art manövriert Pilipp durch die Kanku Sho und räumt gleichzeitig Vorurteile aus dem Weg: Leistungsträger sind introvertiert.

Denken wir uns einen Evaluationsbogen und setzen unsere Kreuzchen: Einstimmig begeistert - ja. Etwas Besonderes also und gut - ja. Kuchen, Servietten und Senftüten, wurden diese vermisst? -nein.

(Elke Tischer)




Lehrgang mit Patrick und Thorsten in Friedberg

Mitteilung vom 29.9.2016


Auch in diesem Jahr konnten der Karateverein Friedberg e.V. Patrick Schrod und Thorsten Steiner für einem Lehrgang gewinnen. 80 Teilnehmer folgten der Einladung.


Auch für dieses Jahr konnten wir Patrick Schrod und Thorsten Steiner zu einem Lehrgang mit dem Karateverein Friedberg e. V. gewinnen. Wie im letzten Jahr, lag der Termin wieder zwei Wochen nach den Sommerferien.
Am Samstag, dem 10.9., morgens um 11:00 Uhr startete der Lehrgang in der Steinkopfhalle in Friedberg-Ockstadt. Wo sich etwa 80 Teilnehmer erwartungsvoll zum Training einfanden.
Nach dem gemeinsamen Aufwärmen teilten sich die Gruppen in Unter- und Oberstufen auf und die beiden Landestrainer hielten ihre Trainings auf gewohnt hohem Niveau. Die Aufteilung in Kata- und Techniksequenzen, Anwendungen und Kata-Ablauf, sowie die damit einhergehenden Erklärungen waren sinnvoll und gut verständlich. Alle Teilnehmer waren gefordert, aber nie überfordert.
Während der Mittagspause war Gürtelprüfung bei Thorsten und Patrick. Alle Prüflinge waren erfolgreich und freuten sich über die nächste erreichte Graduierung. Thorsten gab wie im letzten Jahr wieder ein Training für Kinder. Dieses "Kids Special" wurde gut angenommen und Thorsten sorgte mit seinen Bewegungsaktionen für viel Freude und Einsatzbereitschaft.
Im Anschluss an die Nachmittagseinheiten fand noch ein Instruktor-Training statt, das ebenfalls sehr gut besucht wurde. Eingeladen waren hierzu nicht nur Trainer, sondern auch alle weiteren interessierten Karateka. Hier wurde auf Fragen zu Trainingsformen und Techniken eingegangen.
Man kann sagen, der Lehrgang war gelungen. Den Kata-Landestrainern sei gedankt für das tolle Training mit vielen Anregungen für uns alle und allen Helfern unseres Vereins für das Gelingen des Lehrgangs (besonders Martin Hassanzadeh und Claudia für ihren Einsatz).

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Lehrgang mit Patrick und Thorsten beim Karateverein Friedberg

Mitteilung vom 5.10.2015

Die Sommerferien waren gerade vorbei und wir mussten innerhalb von zwei Wochen unsere Mitglieder motivieren, sich für einen geplanten Lehrgang mit Kuchen- Salat- und ähnlichen Spenden, sowie für Hilfestellungen zur Verfügung zu stellen.

Die Sommerferien waren gerade vorbei und wir mussten innerhalb von zwei Wochen unsere Mitglieder motivieren, sich für einen geplanten Lehrgang mit Kuchen- Salat- und ähnlichen Spenden, sowie für Hilfestellungen zur Verfügung zu stellen. Das heißt, in jedem Training immer wieder dazu aufrufen. Die Resonanz war super. Es gab jede Menge zu Essen und zu Trinken und alles war prima.
Am Samstag, dem 19.9., morgens ab 10 Uhr startete der Kata-Lehrgang mit Patrick Schrod und Thorsten Steiner in der Steinkopfhalle in Friedberg-Ockstadt.
Wir waren mit etwa 80 Teilnehmern sehr gut besucht. Besonders, wenn man bedenkt, dass wir nur zwei/drei Wochen für die Werbung zur Verfügung hatten.
Nach dem gemeinsamen Aufwärmen teilten sich die Gruppen in Unter- und Oberstufen auf und die beiden Landestrainer hielten ihre Trainings auf gewohnt hohem Niveau. Die Aufteilung der jeweilig trainierten Kata in Kihon, Bunkai und Ablauf, sowie die damit einhergehenden Erklärungen waren sinnvoll und gut verständlich. Alle Teilnehmer waren gefordert, aber nie überfordert. So soll´s sein.
Nach der Gürtelprüfung in der Mittagspause (alle Prüflinge haben bestanden, Gratulation), hielt Thorsten noch ein Training für die Kinder. Dieses "Kids Special" wurde gut angenommen und Thorsten sorgte mit seinen Bewegungsaktionen für viel Freude und Einsatzwillen in der Gruppe.
Im Anschluss an die Nachmittagseinheiten fand noch ein Instruktor-Training statt, das ebenfalls sehr gut besucht wurde. Eingeladen waren hierzu nicht nur Trainer, sondern auch alle weiteren interessierten Karateka. Hier wurde auf verschiedene Trainingsformen, hauptsächlich im Bezug auf Fußtechniken eingegangen. Ein weiteres Thema waren Übungen zur Stabilität von Körperhaltung und Stellungen.
Man kann sagen, der Lehrgang war gelungen. Den Kata-Landestrainern sei gedankt für das tolle Training mit vielen Anregungen für uns alle und allen Helfern unseres Vereins für das Gelingen des Lehrgangs (besonders Claudia für ihren Einsatz).



3. Int. Top Fighter Karate Cup 2013, Höchst/Odw.

Mitteilung vom 3.1.2014

Am 28. Sept. 13 trafen sich acht Mitglieder des Karateverein Friedberg um am 3. Int. Top Fighter Cup in Höchst im Odenwald als Teilnehmer, Betreuer oder Schlachtenbummler anzutreten. Um 7:00 Uhr morgens fuhren Leonie und Evelyn Best, Anna-Louisa und Antonia-Marie Glaum als Teilnehmer, Elke und Elena Händel als moralische Unterstützung, Achim Kendi als Betreuer sowie Oliver Best als Fahrer und Gerhard Staab als Fahrer und Betreuer von der Augustinerschule in Richtung Odenwald ab. In Höchst angekommen, erhielten wir unsere Wettkämpfer- und Betreuer-Karten und warteten gespannt auf den Beginn des Wettkampfes. Leider musste Elena ihre Teilnahme aufgrund einer Armentzündung absagen. Somit hatten wir nur noch vier "Eisen im Feuer". Nach diversen Begrüßungsreden durch Veranstalter, Politiker etc. begann das international besetzte Turnier. Neben Teilnehmern aus Hessen und weiteren Bundesländern, waren Wettkämpfer u.a. aus den Benelux-Staaten und sogar aus Australien angereist.

Als Erste unserer Teilnehmerinnen startete Evelyn Best in der Gruppe U10 weibl. Weiß- bis Grüngurt.

Sie konnte leider nicht an ihren Erfolg in Rosbach anknüpfen und musste sich der stärkeren Konkurrenz geschlagen geben. Die drei anderen Mädels starteten alle in der Gruppe U12 weibl. Weiß- bis Grüngurt. Hier konnten im K.O.-System durch gute Darbietungen mehrere Siege errungen werden. Am Ende setzte sich aber nur Anna-Louisa mit ihren selbstbewusst und souverän gezeigten Kata bis zum 2. Platz durch. Hierzu unsere herzliche Gratulation.

Für die durchweg guten Leistungen unserer Teilnehmer bedanke ich mich vor allem bei Achim für seine Trainingsarbeit.
(Gerhard Staab)



Erfolgreich beim 7. Fulda Cup

Mitteilung vom 3.1.2014


Am Samstag, den 23.11.2013 folgten wir, die Trainer Achim Kendi und Gerhard Staab, sowie Elke Händel als Betreuerin und Oliver Best als Fahrer, zusammen mit den Jugendlichen Elena Händel, Antonia-Marie und Anna Louisa Glaum sowie Leonie und Evelyn Best einer Einladung zu einem Karateturnier, dem 7. Fulda - Cup. Nach ca. eineinhalb Stunden kamen wir in Fulda an und die Kinder bereiteten sich auf den Wettkampf vor. Im Laufe des Vormittags stieß noch Jugendwart Alibaz Vural zur Unterstützung dazu.

Kata-Wettkämpfe, Einzel und Mannschaft

Die Wettkämpfe starteten mit dem Kata-Shiai, dem Vorführen von verschiedenen, festgelegten Abläufen von Karatetechniken. Hier starteten die Geschwister Glaum und Best in der gleichen Gruppe. Evelyn und Anna Louisa trafen nach erfolgreichen Vorrundenkämpfen im Halbfinale aufeinander. Diese Begegnung sowie das anschließende Finale konnte Evelyn für sich entscheiden, während Anna Louisa in der Trostrunde siegte und somit Gruppendritte wurde. Antonia-Marie konnte sich trotz guter Leistung leider nicht durchsetzen und Leonie verletzte sich bereits in der ersten Runde am Fuß und schied somit für die restlichen Wettkämpfe aus.
In der nächsten Alters- und Leistungsstufe im Kata Einzel konnte sich Elena Händel mit Heian Yondan und Bassai Dai souverän durchsetzen und holte den 1. Platz.

Danach begannen in der Disziplin Kata die Mannschaftswettbewerbe. Bei dieser Art von Wettbewerb zeigt eine dreiköpfige Mannschaft den Ablauf einer Kata möglichst synchron. Hier setzte sich das Friedberger Team, Antonia-Marie, Anna Louisa und Evelyn, gegen fünf weitere Mannschaften durch und holte sich den Sieg nach zwei Durchgängen. Erwähnenswert ist, dass Evelyn kurzfristig für ihre verletzte Schwester Leonie einsprang.

Kumite-WettKämpfe

In der nächsten Disziplin, dem Kihon-Ippon-Kumite, einem Kampf mit abgesprochenen Angriffs- und Abwehrtechniken, die präzise auszuführen sind, eroberte sich Evelyn mit einem zweiten Platz erneut einen Auftritt auf dem Siegerpodest. Mit zwei ersten Plätzen und einem zweiten Platz erhielt Evelyn einen weiteren Pokal für die erfolgreichste Wettkämpferin bei den Kindern und Jugendlichen.

Es folgten die Wettkämpfe im Freikampf, dem Kumite-Shiai. Wegen geringer Teilnehmerzahlen in der Altersklasse bis 11 Jahre, wurden hier verschiedene Altersklassen in eine Gruppe zusammengelegt, so dass alle Friedberger in derselben Gruppe antraten. Für Louisa, Antonia und Evelyn war dies der erste Freikampf auf einem Turnier, trotz guter Leistung und Einsatzbereitschaft konnten sie sich nicht gegen die teils älteren und größeren Teilnehmerinnen und Teilnehmer behaupten.

Für Elena war es auch die erste Teilnahme am Kumite-Shiai, doch durch ihre längere Karateerfahrung und ihrer ruhigen Kampfweise konnte sie insgesamt drei Kämpfe für sich entscheiden. Dies bedeutete einen weiteren ersten Platz für Elena.

Damit waren die Wettkämpfe der Jugend abgeschlossen und es folgten noch die Einsätze der Erwachsenen. Hier gab es zwar keine Friedberger Teilnehmer, Gerhard und Achim fungierten aber als Kampfrichter und die Kinder konnten durch das aufmerksame Beobachten von Einsatz und Können der Großen wichtige Erkenntnisse für zukünftige Turniere sammeln.

Nach einem erfolgreichen Wettkampftag kamen wir müde, aber stolz am Abend wieder in Friedberg an, bereichert um zahlreiche Urkunden, Medaillen und Pokale sowie wertvolle Erfahrungen im Wettkampfkarate.

(Oliver Best, Achim Kendi, Gerhard Staab)




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